Vegesacker Traditionsschiffer diskutieren mit Rechtsexperten die Folgen neuer Richtlinien

„Das würde das Aus bedeuten“ (Quelle: Weser Kurier - Katja Bettina Wild 05.10.2016)

Im Obergeschoss des denkmalgeschützten Thiele-Speichers sind die Fenster zwar klein. Aber wer hindurchschaut, genießt einen direkten Blick auf den Museumshafen und die Traditionsschiffe. Nicht um schöne, sondern um eher düstere Aussichten ging es aber jetzt beim Informationstreffen, zu dem der Verein Kutter- und Museumshaven Vegesack in seine Räumlichkeiten eingeladen hatte – zusammen mit dem Dachverband „Gemeinsame Kommission für historische Wasserfahrzeuge“ (GSHW). Sorgen bereitet den Schiffseignern und Crewmitgliedern –wie berichtet – ein neuer Verordnungsentwurf, den das Bundesverkehrsministerium kürzlich für die Traditionsschifffahrt vorgelegt hat.

der Hafen

Am 1. Juli 2006, exakt 384 Jahre nach seiner Eröffnung, wurde aus Deutschlands ältestem Hafen ein Museumshafen. Der Vegesacker Hafen (nach überlieferter Schreibweise Haven, aber wir verstehen das gleiche wie die anderen darunter, nämlich ein mit Wasser gefülltes Becken mit vielen schönen Schiffen) gilt als der älteste künstliche Hafen Deutschlands (soviel ist unstreitig) bzw. (je nach Autor) sogar Nordeuropas.

der Verein

Kutter- und Museumshaven Vegesack e.V.
Der Verein trägt nach einem Zusammenschluss seit dem 1. April 2015 den Namen: Kutter- und Museumshaven Vegesack e.V.
Der Vegesacker Kutterverein e.V. wurde am 10. Januar 1974 mit Hilfe des Landessportbundes und des Fachverband Segeln Bremen gegründet. Mit Unterstützung der beiden Organisationen und viel Arbeitseinsatz der Mitglieder wurden in der Zeit von 1982 bis 1984 große Teile des „Thielespeichers“ am Vegesacker Hafen renoviert. Heute befindet sich dort im Obergeschoss das Vereinsheim.

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